Feuchtgebiete trocknen aus - Wälder vertrocknen

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Im August und September 2018, 2019 und 2020 konnte man am Reinheimer Teich den Klimawandel hautnah erleben. Fast alle Wasserstellen und Feuchtgebiete waren, zum großen Teil, ausgetrocknet. Viele Teichmuscheln und Fische haben dies nicht überlebt. Zu sehen und zu hören waren auch keine Vögel mehr. Es herrschte eine ungewöhnliche Stille. Nur in den restlichen Feuchtgebieten und an den Bächen wie Landwehrgraben, Dilsbach und Hirschbach, wo der Biber Wasser gestaut hatte, regte sich noch etwas Leben. Hier konnte man sehen, wie wichtig der Biber wieder für unsere Landschaft geworden ist.

Jeder der im Wald unterwegs ist, kann sehr deutlich sehen, was mit unseren Wäldern passiert. Immer mehr Bäume sterben ab. Vorallem die Fichte aber auch Buche und Eiche tun sich schwer mit dem Klimawandel.

Schuld an der globalen Erwärmung ist der vom Menschen verstärkte Treibhauseffekt. Von Natur aus halten Wolken, Kohlendioxid und Methan gleich einem Gewächshaus die Wärme in der Atomsphäre und sorgen so dafür, dass wir auf der Erde leben können. Ohne diesen natürlichen Treibhauseffekt würde die Sonnenenergie wieder zurück ins Weltall gestrahlt werden und die globale Durchschnitts-temperatur betrüge gerade einmal frostige minus 18 Grad Celsius.

Unser gehobener Lebensstandard fordert jedoch seinen Tribut. Der Komfort verlangt immense Mengen Energie, für deren Erzeugung täglich viele Millionen Tonnen Erdöl, Kohle und Gas verbrannt werden. Die dabei produzierten Gase verstärken den Treibhaus-effekt um ein Vielfaches und bewirken so, dass sich die Erde immer weiter aufheizt. Es kommt zur globalen Erwärmung. 

Die Folgen des anthropogenen Treibhauseffektes sind drastisch und reichen vom Steigen der Meeresspiegel bis hin zum Schmelzen der Pole. Viele davon sind noch nicht absehbar - so ist bislang nicht geklärt, wie sich der Klimawandel auf die Regenwälder auswirken wird. Einige dieser Folgen tragen noch zusätzlich zur globalen Erwärmung bei. Das Auftauen der Permafrostböden

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Grafiken: UFZ Helmholtz, Zentrum für Umweltforschung
Mitteldeutsches Klimabüro